“Rote Wasser,” von Friedemann Schulz (Audioplay)

Produktion: hr 2015

“Rote Wasser,” von Friedemann Schulz

ARD Radio Tatort - Rote Wasser
ARD Radio Tatort – Rote Wasser

In seinen zahlreichen schlaflosen Nächten fährt Nebe ziellos mit dem Wagen herum – eines Nachts nimmt er eine aufgeregt auf die Straße stürzende junge Frau mit, die schon kurz darauf an einer menschenleeren Bushaltestelle wieder aussteigt.

Die Studentin wird wenig später, am Fuß eines Steinbruchs tot aufgefunden; ob Unfall oder Mord ist unklar. Nebe überfällt eine eigenartige Passivität. Hätte er nicht längst zugeben müssen, dass er in dieser Nacht die Studentin ein Stück mitgenommen hat?

  • Friedemann Schulz: Autor
  • Thomas Wolfertz: Regie
  • Peter Liermann: Dramaturgie & Redaktion

Zugleich beschäftigt Kommissaranwärter Panzer eine sanft Entschlafene aus einem Seniorenheim, die einen merkwürdigen Zettel in ihrem Nachttisch aufbewahrt hatte. Stichwort: Todesengel – der Fall sollte untersucht werden und Schmoll tut das mit der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit.

  • Sebastian Blomberg: Nebe
  • Martin Engler: Schmoll
  • Hanno Koffler: Panzer
  • Sandra Gerling: Cindy
  • Barbara Philipp: Linda
  • Sascha Nathan: Dr. Jäger
  • Natalia Belitski: Junge Frau
  • Gerhard Garbers: Professor

ARD Radio Tatort Website

Rote Wasser

“In fremder Erde,” von Erhard Schmied (Audioplay)

ARD Radio Tatort: In fremder Erde
ARD Radio Tatort: In fremder Erde

Produktion: SR 2015

In fremder Erde

Von Erhard Schmied

Die Leiche einer jungen Frau wird gefunden – die Togolesin wurde erschossen.

Hauptkommissar Michel Paquet ist genervt: Tochter Charlotte übt zuhause für den Trommelkurs, Kommissarin Amelie Gentner provoziert ihn mit bissigen Bemerkungen, und an Paquets erstem freien Tag wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Togolesin wurde erschossen.

  • Regie: Stefan Dutt
  • Komposition: Stefan Scheib
  • Dramaturgie: Anette Kührmeyer
  • Regieassistenz: David Lemm
  • Technik: Daniel Senger, Dietmar Rözel

Aus Heimweh suchte sie häufig Trost am Grab des Togolesen Chim Bebe auf dem Alten Friedhof in Saarlouis, wie Paquet und Gentner bald erfahren. Geht es um eine Beziehungstat oder stecken rechtsnationale Kräfte dahinter?

  • Amelie Gentner: Brigitte Urhausen
  • Michel Paquet: André Jung
  • Mampezi Agbenou: Tilla Kratochwil
  • Dr. Klaus von Beer: Tobias Lelle
  • Ute von Beer-Mahnstein: Angelika Bender
  • Ferdinand: Enno Hesse
  • Krenz: Peter Kurth
  • Charlotte: Marie Jung
  • Hassan Achaari: Karim Chamlali
  • Jean Echternach: Steve Karier
  • Junger Mann: Stefan Roschy

“Ein blühendes Land,” von Thilo Reffert (Audioplay)

Produktion: MDR 2015

“Ein blühendes Land,” von Thilo Reffert

Der Asylbewerber Yussuf Amazigh wird erstochen aufgefunden – alles deutet auf einen ausländerfeindlichen Hintergrund hin.

Am 30. September 2015, einem Mittwoch, wird in der Wohnung von Daniel Fechner und Kalila Mchala-Lahmi im Magdeburger Scharnhorstring die Leiche des Asylbewerbers Yussuf Amazigh entdeckt – er wurde erstochen. Die Spuren deuten auf einen ausländerfeindlichen Hintergrund hin. Sie führen zu Daniels Onkel Lutz Fechner.

  • Autor: Thilo Reffert
  • Regie: Götz Fritsch
  • Dramaturgie: Thomas Fritz
  • Ton:  Holger König, André Lüer
  • Schnitt: Hans-Peter Ruhnert
  • Regieassistenz: Matthias Seymer
  • E-Gitarre: Bodo Kommnick

Die Beweiskette hält, noch am Donnerstag kann er verhaftet werden. Doch bevor der sichtlich erleichterte LKA-Chef der Presse demonstrieren kann, dass die Polizei in Sachsen-Anhalt auf keinem Auge blind ist, stellt sich Daniel Fechner und behauptet, den bei ihnen untergeschlüpften Cousin seiner Liebsten umgebracht zu haben. Eine Falschbezichtigung?

  • Jost Fischer: Hilmar Eichhorn
  • Annika de Beer: Nele Rosetz
  • Ernst Braubach: Michael Kind
  • Arne Listewnik: Hendrik Duryn
  • Kalila Mchala-lahmi: Meriam Abbas
  • Daniel Fechner: Kilian Land
  • Lutz Fechner: Jörg Schüttauf
  • Frau Franke: Danne Suckel

Zwischen dem Täterwissen Daniels und dem Geständnis Lutz Fechners steckt Oberkommissarin de Beer in der Klemme. Während sich der Ministerpräsident beim Empfang am Vorabend des “Tags der Deutschen Einheit” für die schnelle Aufklärung bedankt, findet sie durch das Eingreifen ihres Ex-Kollegen Jost Fischer den Schlüssel für diesen Fall, tief vergraben in der Familiengeschichte und der deutsch-deutschen Vergangenheit.


 

“Menetekel,” von Robert Hültner

Menetekel
Menetekel

Produktion: BR 2015

“Menetekel,” von Robert Hültner (Audioplay)

Es scheint nicht gerade das Verbrechen des Jahrhunderts zu sein, mit dessen Aufklärung sich die Beamten der Polizeiinspektion von Bruck am Inn befassen müssen. Zunächst.

Die Gartenmauer von Fleischfabrikant Vogt wurde wiederholt mit wüsten Beleidigungen beschmiert, der Geschädigte besteht energisch darauf, dass der oder die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Autor: Robert Hültner
  • Komposition: zeitblom
  • Regie: Ulrich Lampen

Senta und Rudi tappen zunächst im Dunkeln. Sie werden jedoch hellhörig, als sie zufällig Zeugen davon werden, dass einer jungen Asiatin die Zwangsabschiebung droht, die mit ihrem Sohn in Bruck am Inn lebt und als gut integriert gilt. Denn bei der um ihre Aufenthaltserlaubnis kämpfenden Kadija handelt es sich um die Ex-Gattin des Fabrikanten. Liegt hier das Motiv für die nächtlichen Schmier-Attacken?

  • Brigitte Hobmeier: Senta Pollinger
  • Florian Karlheim: Rudi Egger
  • Robert Giggenbach: Oswald Öttl
  • Michael A. Grimm: Ferdl Raab
  • Ercan Karacayli: Magnus Rösle
  • Richard Oehmann: Janetschek
  • Alexander Duda: Schwab
  • Susanne Schroeder: Einsatzzentrale
  • Stephan Zinner: Czermak
  • Walter Schuster: Vogt
  • Sebastian Weber: Bloch
  • Karolina Horster: Judith
  • Gerhard Wittmann: Zogl
  • Peter Albers: Strobl
  • Ivone Eveline Punuh: Kadija
  • Joschka Walser: Dewa
  • Michael Schernthaner: Maruschek
  • Christian Jungwirth: SEK 1
  • Marcus Huber: SEK 2
  • Thomas Darchinger: Fahnder

Während Senta und Rudi nach Zusammenhängen suchen, spitzt sich in Bruck der Konflikt zwischen einem Beamten der Ausländerbehörde und der zunehmend verzweifelten Kadija zu. Als die Zwangsausweisung durchgeführt werden soll, kommt es zum Eklat: Kadija und ihr Sohn haben sich in ihrer Wohnung verschanzt, eine Verzweiflungstat Kadijas kann nicht ausgeschlossen werden. Vor ihrem Haus demonstriert eine Gruppe empörter Bürger für ihr Bleiberecht.
Senta und Rudi werden zur Verstärkung gerufen, da schlägt der übereifrige Beamte des Ausländeramts Alarm und behauptet, man habe einen Mordanschlag auf ihn verübt. Ein schwer bewaffnetes Sonderkommando rückt an und beginnt mit den Vorbereitungen zur Stürmung der Wohnung.


 

“Baginsky,” von Dirk Schmidt

Produktion: WDR 2012

“Baginsky,” von Dirk Schmidt (Audioplay)

In Hamm ist der äußerst unbeliebte Baginsky zu Tode gekommen. Was wie ein Routinefall aussieht, wird durch eine peinliche Ermittlungspanne der “Task Force Hamm” zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Niemand in Hamm ist wirklich traurig über den Tod von Baginsky. Wer sich so viele Feinde macht, muss sich nicht darüber wundern, wenn ihn irgendwann mal der Schlag trifft – und sei es in Form eines Hiebs mit einem “Shoeless Joe Jackson Black Betsy Replica”-Baseballschläger.

  • Autor: Dirk Schmidt
  • Regie:  Claudia Johanna Leist
  • Regieassistenz: Fahri Sahin Sarimese, Hannah Georgie
  • Dramaturgie: Georg Bühren
  • Technische Realisation: Benno Müller vom Hofe, Jens Peter Hamacher
  • Redaktion: Georg Bühren

Was sich zunächst wie ein lösbarer Routinefall anlässt, wird durch eine äußerst peinliche Ermittlungspanne zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Nicht nur Felix Lenz sieht seine Rückkehr nach Düsseldorf gefährdet, für alle im merkwürdigen Team der “Task Force Hamm” geht es bald ums nackte Überleben.

  • Uwe Ochsenknecht: Scholz
  • Matthias Leja: Felix Lenz
  • Sönke Möhring: Latotzke alias
  • Hans Peter Hallwachs: Vorderbäumen
  • Sandra Borgmann: Marga Baginsky
  • Gudrun Landgrebe: Anne Heiders
  • Serdar Somuncu: Mohan Raij
  • Mark Oliver Bögel: Herbert Bode
  • Matthias Haase: Nettelbeck
  • Claus Dieter Clausnitzer: Günther Heiders

 

“Seltene Erden,” von Wolfgang Zander

Produktion: rbb 2015

“Seltene Erden,” von Wolfgang Zander (Audioplay)

Dr. Anne Kling stürzt aus dem Fenster. War es Mord? Die Kommissare Polanski und Lehmann tauchen ein in einen Sumpf aus Bestechung, Korruption – und schmutzigen Geschäften.

Dr. Anne Kling, seit Jahren für “Ärzte ohne Grenzen” im Ost-Kongo engagiert, stürzt aus dem zwölften Stock ihres Berliner Wohnhauses. Einiges spricht für Selbstmord, denn Anne Kling war seelisch ausgebrannt.

  • Polanski: Alexander Khuon
  • Lehmann: Steffen Scheumann
  • Max Frey: Rainer Strecker
  • Melinda Frey: Steffi Kühnert
  • Maria Kramer: Lena Stolze
  • Pauline Gerhold: Katharina Zapatka
  • Martin Kling: Vincent Redetzki
  • Jochen Wortmann: Sylvester Groth
  • Rainer Gerhold: Winfried Hochholdinger
  • Henry Tobler: Udo Schenk

Doch die Untersuchung der Toten ergibt, dass sie ein starkes Betäubungsmittel genommen hatte. Unmöglich, dass sie noch über die Balkonbrüstung klettern konnte. Also Mord? Die Kommissare Polanski (Alexander Khuon) und Lehmann (Steffen Schortie Scheumann) tauchen ein in einen Sumpf aus Bestechung, Korruption und schmutzigen Geschäften mit seltenen Erden wie Coltan – unerlässlich für die Mobilfunk-Industrie.

  • Musik: Haarmann
  • Regie: Nikolai von Koslowski

ARD, ARD(2015)

“Brändles Nichte,” von Hugo Rendler (Audioplay)

Produktion: Südwestrundfunk 2015

“Brändles Nichte,” von Hugo Rendler

Tina, das Enfant terrible der Familie Brändle, tritt für ihr Studium ein Praktikum im Gefängnis an. Ein Häftling bringt sie in seine Gewalt und verbarrikadiert sich mit ihr.

Xaver Finkbeiner und sein Kollege Jörger sind unterwegs zu einem Geburtstagsständchen für den ehemaligen Polizeihundeführer Zehnder. Während Nina Brändle sich noch davor zu drücken versucht, trifft in der JVA Freiburg der Häftling Chris auf die Nichte der Kommissarin. Tina, das Enfant terrible der Familie Brändle, tritt für ihr Studium ein Praktikum im Gefängnis an und nimmt an der Knasttheatergruppe teil.

  • Ton und Technik: Dietmar Rözel und John Krol
  • Musik: Ulrich Bassenge
  • Regieassistenz: Kristina Huch
  • Regie: Mark Ginzler
  • Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa

Chris bringt sie in seine Gewalt und verbarrikadiert sich mit ihr. Der Freizeitbeamte will sofort Alarm schlagen, aber die Knastgruppe hält ihn in Schach. Die Knackis wollen das Problem selbst lösen – bevor das übrige Wachpersonal  die Situation erkennt und losschlägt. Das wäre lebensgefährlich für Tina – und bedeutete überdies das sofortige Ende des Theaterprojekts.

  • Xaver Finkbeiner: Ueli Jäggi
  • Nina Brändle: Karoline Eichhorn
  • Ha-Pe Jörger: Oliver Wnuk
  • Tina: Anne Müller
  • Chris: Sebastian Weber
  • Lars: Hans Löw
  • Olli: Isaak Dentler
  • Andreas: Gottfried Breitfuß
  • Mayer: Horst Kotterba
  • Martin: Martin Schley
  • Zehnder: Walter Renneisen
  • Schneider:  Ernst Konarek
  • Kollege: Matti Krause
  • Barbara: Marietta Meguid
  • sowie: Holger Kunkel, Andreas Leupold, Sandra Pasic und Wolf E. Rahlfs

Über Telefon bittet der Regisseur Nina heimlich um Hilfe. Sie kennt den Psychopathen, der wegen Schächtens zweier Frauen einsitzt, am besten – und ihre Nichte Tina auch. Währenddessen quälen sich Finkbeiner, Jörger und andere Kripobeamte mit den Sangesvorbereitungen für den ehemaligen Kollegen Zehnder. Und Nina erinnert sich: Der Hundeführer hatte einen ganz besonderen Hund. Elmo. Der bekommt mittlerweile sein Gnadenbrot als Hofhund in der JVA. Mit dem Regisseur der Gruppe fasst Nina einen riskanten Plan: Der alte Drogenhund soll Tina retten – falls sie noch am Leben ist.


 

“Die Toten ruhen,” von John von Düffel (Audioplay)

Die Toten Ruhen - ARD Radio Tatort
Die Toten Ruhen – ARD Radio Tatort

Produktion: Radio Bremen 2015

“Die Toten ruhen,” von John von Düffel

Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich hat lange überlegt, ob sie einen 20 Jahre zurückliegenden Fall wieder angehen soll. Doch der Mord an der jungen Mitarbeiterin eines angesehenen Bremer Handelskontors lässt ihr keine Ruhe.

Also öffnet Evernich für die Sendung “Täter gesucht” die Akte und wendet sich an die Öffentlichkeit. Ihr engster Vertrauter, Staatsanwalt Dr. Gröninger, missbilligt diesen Schritt aufs Schärfste, beschimpft den Aufruf im Fernsehen zur Mithilfe der Bevölkerung als Einladung zum Denunziantentum. Doch nach der Sendung kommt tatsächlich ein Hinweis.

  • Komposition: Jan-Peter Pflug
  • Ton und Technik: Gerd-Ulrich Poggensee, Birgit Gall und Sebastian Ohm
  • Regie: Christiane Ohaus
  • Regieassistenz: Janine Lüttmann
  • Redaktion: Holger Rink
  • Kriminologische Beratung: Jan Kunze

Eine anonyme Anruferin behauptet, sie wisse, wer die junge Frau umgebracht hat. Evernichs Mutter tritt als Hobbydetektivin auf den Plan, die ihrer Tochter nicht nur mit Mutmaßungen auf die Nerven geht, sondern tatsächlich den entscheidenden Hinweis auf die Identität der Anruferin geben kann: Es ist Susanna Brinkmann, die Ehefrau des Mannes, bei dem das Mordopfer als persönliche Assistentin beschäftigt war.

  • Hauptkommissarin Claudia Evernich: Marion Breckwoldt
  • Staatsanwalt Dr. Kurt Gröninger: Markus Meyer
  • Evernichs Mutter: Katharina Matz
  • Herr Brinkmann: Gerhard Garbers
  • Mutter und Tochter Brinkmann: Imogen Kogge
  • Moderator: Alexander Brauer

Nach dem Anruf bleibt die Frau unauffindbar. Ihre frühere Zeugenaussage hatte ihren Mann entlastet. Zweifel an der Glaubwürdigkeit seines Alibis machen ihn erneut zum Hauptverdächtigen. Ein aufreibendes und abgründiges Verhör beginnt.


ARD Radio Tatort Website:

Die Toten ruhen

“Die Toten ruhen,” von John von Düffel (Deutsch)

Produktion: Radio Bremen 2015

“Die Toten ruhen,” von John von Düffel

Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich hat lange überlegt, ob sie einen 20 Jahre zurückliegenden Fall wieder angehen soll. Doch der Mord an der jungen Mitarbeiterin eines angesehenen Bremer Handelskontors lässt ihr keine Ruhe.

Also öffnet Evernich für die Sendung “Täter gesucht” die Akte und wendet sich an die Öffentlichkeit. Ihr engster Vertrauter, Staatsanwalt Dr. Gröninger, missbilligt diesen Schritt aufs Schärfste, beschimpft den Aufruf im Fernsehen zur Mithilfe der Bevölkerung als Einladung zum Denunziantentum. Doch nach der Sendung kommt tatsächlich ein Hinweis.

  • Komposition: Jan-Peter Pflug
  • Ton und Technik: Gerd-Ulrich Poggensee, Birgit Gall und Sebastian Ohm
  • Regie: Christiane Ohaus
  • Regieassistenz: Janine Lüttmann
  • Redaktion: Holger Rink
  • Kriminologische Beratung: Jan Kunze

Eine anonyme Anruferin behauptet, sie wisse, wer die junge Frau umgebracht hat. Evernichs Mutter tritt als Hobbydetektivin auf den Plan, die ihrer Tochter nicht nur mit Mutmaßungen auf die Nerven geht, sondern tatsächlich den entscheidenden Hinweis auf die Identität der Anruferin geben kann: Es ist Susanna Brinkmann, die Ehefrau des Mannes, bei dem das Mordopfer als persönliche Assistentin beschäftigt war.

  • Hauptkommissarin Claudia Evernich: Marion Breckwoldt
  • Staatsanwalt Dr. Kurt Gröninger: Markus Meyer
  • Evernichs Mutter: Katharina Matz
  • Herr Brinkmann: Gerhard Garbers
  • Mutter und Tochter Brinkmann: Imogen Kogge
  • Moderator: Alexander Brauer

Nach dem Anruf bleibt die Frau unauffindbar. Ihre frühere Zeugenaussage hatte ihren Mann entlastet. Zweifel an der Glaubwürdigkeit seines Alibis machen ihn erneut zum Hauptverdächtigen. Ein aufreibendes und abgründiges Verhör beginnt.

“Brändles Nichte,” von Hugo Rendler (Deutsch)

Produktion: Südwestrundfunk 2015
ARD Radio Tatort 89

Brändles Nichte

Von Hugo Rendler

Tina, das Enfant terrible der Familie Brändle, tritt für ihr Studium ein Praktikum im Gefängnis an. Ein Häftling bringt sie in seine Gewalt und verbarrikadiert sich mit ihr.

Xaver Finkbeiner und sein Kollege Jörger sind unterwegs zu einem Geburtstagsständchen für den ehemaligen Polizeihundeführer Zehnder. Während Nina Brändle sich noch davor zu drücken versucht, trifft in der JVA Freiburg der Häftling Chris auf die Nichte der Kommissarin. Tina, das Enfant terrible der Familie Brändle, tritt für ihr Studium ein Praktikum im Gefängnis an und nimmt an der Knasttheatergruppe teil.

  • Ton und Technik: Dietmar Rözel und John Krol
  • Musik: Ulrich Bassenge
  • Regieassistenz: Kristina Huch
  • Regie: Mark Ginzler
  • Dramaturgie: Ekkehard Skoruppa

Chris bringt sie in seine Gewalt und verbarrikadiert sich mit ihr. Der Freizeitbeamte will sofort Alarm schlagen, aber die Knastgruppe hält ihn in Schach. Die Knackis wollen das Problem selbst lösen – bevor das übrige Wachpersonal die Situation erkennt und losschlägt. Das wäre lebensgefährlich für Tina – und bedeutete überdies das sofortige Ende des Theaterprojekts.

  • Xaver Finkbeiner: Ueli Jäggi
  • Nina Brändle: Karoline Eichhorn
  • Ha-Pe Jörger: Oliver Wnuk
  • Tina: Anne Müller
  • Chris: Sebastian Weber
  • Lars: Hans Löw
  • Olli: Isaak Dentler
  • Andreas: Gottfried Breitfuß
  • Mayer: Horst Kotterba
  • Martin: Martin Schley
  • Zehnder: Walter Renneisen
  • Schneider: Ernst Konarek
  • Kollege: Matti Krause
  • Barbara: Marietta Meguid
  • sowie: Holger Kunkel, Andreas Leupold, Sandra Pasic und Wolf E. Rahlfs

Über Telefon bittet der Regisseur Nina heimlich um Hilfe. Sie kennt den Psychopathen, der wegen Schächtens zweier Frauen einsitzt, am besten – und ihre Nichte Tina auch. Währenddessen quälen sich Finkbeiner, Jörger und andere Kripobeamte mit den Sangesvorbereitungen für den ehemaligen Kollegen Zehnder. Und Nina erinnert sich: Der Hundeführer hatte einen ganz besonderen Hund. Elmo. Der bekommt mittlerweile sein Gnadenbrot als Hofhund in der JVA. Mit dem Regisseur der Gruppe fasst Nina einen riskanten Plan: Der alte Drogenhund soll Tina retten – falls sie noch am Leben ist.