“Das grüne Zimmer,” von Friedemann Schulz (Audioplay)

Produktion: HR | Oktober 2013

“Das grüne Zimmer,” von Friedemann Schulz

Scheinbar gibt es nicht viel zu tun für die Kommissare in Rotenburg: Eine abgebrannte Scheune – wie nahezu jedes Jahr. Ein fast vergessener Selbstmord aus dem Jahr 1963. Oder gibt es zwischen den Vorfällen einen Zusammenhang?

Nebe ist umgezogen. Linda, die Postbotin, hat ihm ein neues Domizil verschafft. Statt des Apartments im zehnten Stock des Best Western Hotels haust er nun im dritten Stock einer Gründerzeitvilla. Und stößt auf einen Selbstmord aus dem Jahr 1963. Das Jahr, in dem Kennedy ermordet wurde und die Beatles “Please Please Me” veröffentlichten.

  • Autor: Friedemann Schulz
  • Besetzung: Cordula Huth
  • Ton & Technik: Thomas Rombach & Melanie Inden
  • Aufnahmeleitung: Christoph Müller
  • Regie: Thomas Wolfertz
  • Dramaturgie: Peter Liermann

Hauptkommissar Scholl seinerseits hat mit einem Scheunenbrand zu tun. Die lapidare Bemerkung eines Feuerwehrmannes, dass so ein Brand nahezu jedes Jahr geschehe, lässt Hauptkommissar Schmoll aufhorchen und tief in die Akten steigen. Allerdings reichen die nur bis ins Jahr 1980 zurück, die davor sind zerschreddert. Zwischen den Vorfällen scheint es keinerlei Zusammenhänge zu geben. “Cold cases” eben.

  • Sebastian Blomberg: Nebe
  • Martin Engler: Schmoll
  • Hanno Koffler: Panzer
  • Sandra Gerling: Cindy
  • Barbara Philipp: Linda, Postbotin
  • Michael Gempart: Herr Zacharias
  • Monika Dortschy: Frau Lippmann
  • Dieter Mann: Herr Radke
  • Peter Fricke: Herr Schwarze
  • Michael Evers: Herr Sachse
  • Heinrich Giskes: Herr Bahlke
  • Helmut Stange: Herr Frieder
  • Marianne Rogée: Rosa Müller

Als Nebe abends gegen zehn aus dem Fenster seiner neuen Wohnung auf den Bahnhof schaut, steigt eine Frau in einem Poncho und einem roten Hütchen aus. Sie bringt Bewegung in die “kalten Fälle”.


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Das gruene Zimmer

Das grüne Zimmer,” von Friedemann Schulz

“Hexenjagd,” von Robert Hültner

Produktion: BR 2009

Hexenjagd von Robert Hültner

Die Nachricht schlägt in Bruck an Inn wieder mal ein wie eine Bombe: In einer zum Wochenendhäuschen umgebauten Fischerhütte am Inn ist die 17-jährige Janina tot aufgefunden worden.

ARD Radio Tatort Hexenjagd
ARD Radio Tatort Hexenjagd

Sie galt in der Stadt als kühle Schönheit und hat unzählige Verehrer abblitzen lassen. Der Verdacht fällt sofort auf den Besitzer der Hütte, Rupert Scheffler. Offenbar hatte der Stadtrat und Familienvater ein Verhältnis mit dem Mädchen, das in seinem Betrieb eine Lehrstelle hatte. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Bald steht er vor den Trümmern seiner Ehe und seiner Karriere. Allerdings fallen den Ermittlern Ferdl Raab, Rudi Egger und Senta Pollinger einige Ungereimtheiten auf.

  • Autor: Robert Hültner
  • Regie: Ulrich Lampen
  • Redaktion: Katarina Agathos
  • Komposition: zeitblom

Die Kioskbesitzerin Nanni weiß zu berichten, dass auch der 19-jährige Sohn von Scheffler ein Auge auf Jenny geworfen haben soll. Die Beamten begeben sich auf die Suche nach ihm, und finden ihn am Boden zerstört. Ist der Mord an der jungen Frau Teil eines Familiendramas?

  • Florian Karlheim: Rudi Egger
  • Brigitte Hobmeier: Senta Pollinger
  • Michael A. Grimm: Raab
  • Michael Schreiner: Pframmer
  • Jürgen Tonkel: Richard Veitl
  • Peter Rappengrlück: Schlögl
  • Gisela Schneeberger: Nanni

Doch dann analysiert die Polizeiinspektion einen anonymen Anruf, der Rudi Egger auf die Spur eines stadtbekannten Nörglers bringt, der Sproß einer der alt-eingesessenen Familien Brucks ist und als nervtötender, aber harmloser Sonderling gilt. Er geht der Sache nach und es stellt sich heraus, dass der Sonderling alles andere als harmlos ist. Verblendet von Hass und Rachsucht verfolgt er einen teuflischen Plan.

  • Stephan Zinner: Czermak
  • Hans Kitzbichler: Arzt
  • Stephan Bissmeier: Faltermeyer
  • Hans Georg Panczak: Kraus
  • Wilhelm Manske: Herr Scheffler
  • Jutta Schmuttermaier: Frau Scheffler
  • Eisi Gulp: Luck
  • Peter Fricke: Mutius
  • Jörg Hube: Otto Genzinger